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Allgemeine Bedingungen und Konditionen

Algemene verkoop- en leveringsvoorwaarden E.E.H. , Evacuatieexpert.nl (NL).  Die Deutsche Geschäftsbedingungen zum E.E.H. ug finden sie unter diese Tekst  oder kontaktieren Sie Uns.

MwSt.-Nummer: NL001661756B20, Handelskammer: 67164218

Allgemein
1.1 Deze algemene voorwaarden maken deel uit van iedere tussen de verkoper ( E.E.H. , Evacuatieexpert.nl,  verder genoemd E.E.H. en de koper gesloten koopovereenkomst of andere overeenkomst waarvan levering van goederen, verzorgen van gebruikers- en/of Train The Trainer- trainingen, een element vormt, tenzij uitdrukkelijk schriftelijk anders is overeengekomen.
1.2 Die Anwendbarkeit der vom Käufer verwendeten Bedingungen wird hiermit ausgeschlossen, es sei denn, es wurde schriftlich etwas anderes vereinbart. Wenn im letzteren Fall ein Widerspruch zwischen diesen Bedingungen und den vom Käufer verwendeten Bedingungen besteht, haben die vorliegenden Bedingungen Vorrang.

Angebote/Bestellungen
2.1 Alle Angebote, gleich in welcher Form, sind unverbindlich, sofern nicht anders vereinbart.
2.2 Bestellungen sind für die Verkäufer erst dann verbindlich, wenn sie von den Verkäufern schriftlich oder durch tatsächliche Ausführung bestätigt worden sind.
2.3 Der Verkäufer kann eine angemessene Mindestbestellmenge bis zur Lieferung festlegen.
2.4 Muster, Exemplare oder Einzelaufträge pro Marke und/oder Produkt müssen immer genommen und bezahlt werden. Auch in den Fällen, in denen sich das Muster und/oder das Beispiel auf einen Folgeauftrag beziehen kann, unabhängig davon, ob dieser ausgeführt wird oder nicht. Diese Artikel können ausdrücklich nicht zurückgegeben werden.
2.5 Alle kundenspezifischen, maßgeschneiderten und/oder sonstigen Anpassungen, die direkt vom Käufer verlangt werden, müssen jederzeit vorgenommen werden.

Widerrufsrecht, Fernabsatz (nur für Verbraucher)
3.1 Der Verbraucher ist verpflichtet, die Produkte sofort nach Erhalt sorgfältig zu prüfen (oder prüfen zu lassen). Der Verbraucher hat das Recht, ein Widerrufsrecht von dreißig (30) Tagen nach Lieferung des betreffenden Produkts ohne Angabe von Gründen auszuüben. Ausgenommen von diesem Widerrufsrecht sind personalisierte Produkte, Hygieneprodukte, Software oder andere Produkte, deren Siegel gebrochen wurde, oder andere personalisierte Produkte.
3.2 Der Verbraucher kann sein Widerrufsrecht nur ausüben, wenn die Produkte vollständig, unbeschädigt, unbenutzt und in der Originalverpackung zurückgesandt werden. Die Rücksendung muss spätestens am 35. Tag nach Lieferung des betreffenden Produkts im Besitz von E.E.H. sein. Die zurückzusendenden Produkte müssen ausreichend frankiert sein. Das Risiko des Versands und der Nachweis dafür gehen zu Lasten des Verbrauchers.
3.3 Wenn der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht gemäß den vorstehenden Absätzen Gebrauch gemacht hat, erstattet E.E.H. den vom Verbraucher gezahlten Kaufpreis innerhalb von 30 Tagen nach Rückerhalt der Ware.

Preise
4.1 Alle Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer, sofern nicht anders vereinbart.
4.2 Wurde bei Vertragsabschluss nicht ausdrücklich ein Preis vereinbart, so gilt der in der jeweils gültigen Preisliste oder im Rundschreiben genannte Preis.
4.3 Ein zusammengesetztes Angebot verpflichtet E.E.H. nicht dazu, einen Teil der im Angebot oder in der Offerte enthaltenen Waren zu einem entsprechenden Teil des angegebenen Preises zu liefern.
4.4 Die Angebote und/oder Kostenvoranschläge gelten nicht automatisch für Nachbestellungen.

Preiserhöhungen
5.1 Der Verkäufer ist berechtigt, den vereinbarten Preis für noch zu liefernde Waren zu erhöhen, wenn nach dem Angebot oder nach dem Vertragsabschluss die Kosten für Rohstoffe, Hilfsstoffe und der Wechselkurs, ausgedrückt in der Währung des vereinbarten Preises, eine Erhöhung erfahren.

Lieferung/Lieferbedingungen
6.1 Die Lieferung der Ware erfolgt ab Werk, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart ist.
6.2 Die Lieferadresse muss für die üblicherweise für Lieferungen verwendeten Transportmittel in angemessener Weise zugänglich sein. Der Käufer hat an der Lieferanschrift ausreichende Be- und Entlademöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Für die Entladung der Waren und die Verladung eventueller Rückladungen stellt der Käufer kostenlos ausreichend Personal und (mechanische) Hilfsmittel zur Verfügung. Der Käufer hat alles zu tun, damit die Wartezeit zwischen der Meldung der Ankunft an der Lieferadresse und dem Zeitpunkt, an dem mit dem Abladen der zu liefernden Waren begonnen werden kann, so kurz wie möglich gehalten werden kann.
6.3 Die bloße Überschreitung der vereinbarten Lieferfrist stellt keinen Verzug des Verkäufers dar. Der Käufer hat in diesem Fall jedoch das Recht, zu verlangen, dass die Lieferung dennoch innerhalb einer angemessenen Frist erfolgt, wobei der Käufer in Ermangelung dessen, vorbehaltlich Artikel 12, das Recht hat, den Vertrag einseitig per Einschreiben für den nicht ausgeführten Teil aufzulösen. Dieses Recht steht dem Käufer nicht zu, wenn er in Verzug ist.
6.4 Der Verkäufer hat jederzeit das Recht, die Ware per Nachnahme zu liefern oder eine Vorauszahlung oder Sicherheit in der von ihm gewünschten Form zu erhalten.
6.5 Rücksendungen sind nur zulässig, wenn der Verkäufer sein ausdrückliches schriftliches Einverständnis gegeben hat.
6.6 Der Verkäufer ist berechtigt, Aufträge in Teilen zu liefern und zu fakturieren, es sei denn, es wurde schriftlich etwas anderes vereinbart.
6.7 Der Käufer muss E.E.H. vollständig und korrekt über (den Umfang) der auszuführenden Arbeiten informieren. Dazu gehört auch die Anzahl der Teilnehmer an den Schulungen. Wenn sich herausstellt, dass die Angaben unvollständig oder unrichtig waren und E.E.H. dadurch zusätzliche Kosten entstehen, stellt E.E.H. diese Kosten dem Käufer in Rechnung, darunter Arbeitsstunden (45 Euro pro Stunde ohne MwSt.), Kosten pro zusätzlichem Teilnehmer (35 Euro pro zusätzlichem Teilnehmer) für Anwenderschulungen, Kosten pro zusätzlichem Teilnehmer (85 Euro pro zusätzlichem Teilnehmer) für Train-the-Trainer-Kurse, zusätzliche Materialkosten und Transportkosten.

Muster oder Modelle
7.1 Wenn dem Käufer ein Muster oder Modell gezeigt oder zur Verfügung gestellt wurde, wird davon ausgegangen, dass es nur als Anhaltspunkt dient, ohne dass die Sache damit übereinstimmen muss, es sei denn, es wurde ausdrücklich vereinbart, dass die Sache damit übereinstimmen wird. Die angebotenen und gezeigten Produkte werden deutlich und so vollständig wie möglich wahrheitsgetreu abgebildet und beschrieben, wie es vernünftigerweise erwartet werden kann.
7.2 Wünscht der Käufer ausdrücklich die Zusendung von Mustern, so sind diese einschließlich etwaiger Versandkosten stets zu bezahlen.
7.3 Speziell angeforderte Proben müssen immer genommen und bezahlt werden, wenn der Auftrag nicht erteilt wird oder scheitert. Siehe ferner Artikel 2(4).

Zahlungen
8.1 Die Zahlung hat innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zu erfolgen.
8.2 Etwaige Qualitätsstreitigkeiten zwischen Käufer und Verkäufer oder Reklamationen des Käufers aus anderen Gründen berechtigen den Käufer nicht zur Aussetzung der Zahlung.
8.3 Bei Zahlungsverzug schuldet der Käufer die gesetzlichen Zinsen und haftet für alle außergerichtlichen Kosten, die dem Verkäufer für die Eintreibung der ausstehenden Rechnungen entstehen, mit einem Mindestbetrag von 15{59ebbdf2ef6a3bc44bb39d845134b2b392bf4be0dd5cf706f6047db43d186934} des überfälligen Betrags zuzüglich der fälligen Zinsen oder einem Betrag von 1500 €, je nachdem, welcher Betrag höher ist.
8.4 Der Verkäufer muss jederzeit feststellen, auf welche offene Forderung des Käufers er eine Zahlung anrechnet.

Eigentumsvorbehalt
9.1 E.E.H. behält sich das Eigentum an den im Rahmen des Vertrages an den Käufer gelieferten oder zu liefernden Waren vor, bis der vereinbarte Preis für diese Waren und die für den Käufer ausgeführten oder auszuführenden Arbeiten vollständig bezahlt ist, sowie bis die Forderungen des Käufers wegen Nichterfüllung des Vertrages beglichen sind.
9.2 Der Käufer verpflichtet sich, in Bezug auf die in Absatz 1 genannten Waren keine Verfügungshandlungen vorzunehmen, wie z.B. diese Waren zu verpfänden oder anderweitig aufzubewahren oder sie an Dritte zu übergeben, es sei denn, der Käufer hat zu diesem Zeitpunkt seine Verpflichtungen gegenüber E.E.H. erfüllt.
9.3 Wenn der Käufer gegen die in Absatz 2 genannten Verpflichtungen verstößt, hat E.E.H. das Recht, alle von ihr gelieferten oder gelieferten Waren zu entfernen und wieder in Besitz zu nehmen. Der Käufer ist verpflichtet, E.E.H. zu diesem Zweck jede Mitwirkung zu gewähren, insbesondere indem er ihr und/oder den von ihr benannten Personen Zugang zu den von ihr genutzten Geschäfts- oder sonstigen Räumlichkeiten gewährt.
9.4 Alle von E.E.H. gelieferten Waren, einschließlich aller Entwürfe, Skizzen, Zeichnungen, Filme, (elektronischen) Softwaredateien usw., bleiben Eigentum von E.E.H., bis der Käufer alle folgenden Verpflichtungen aus allen mit E.E.H. geschlossenen Verträgen erfüllt hat
9.5 Wenn Dritte unter Eigentumsvorbehalt gelieferte Waren beschlagnahmen oder Rechte an ihnen begründen oder geltend machen wollen, ist der Käufer verpflichtet, E.E.H. innerhalb von drei Tagen darüber zu informieren.

Risikovorbehalt
10.1 Die Gefahr der Beschädigung und des Verlustes der gelieferten Waren und der daraus entstehenden Schäden geht unmittelbar nach der Lieferung auf den Käufer über.
10.2 Alle vom Verkäufer gelieferten Waren bleiben bis zur Weiterveräußerung oder Verarbeitung des Kaufpreises durch den Käufer Eigentum des Verkäufers, ebenso wie alle anderen Waren im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsverkehrs, es sei denn, der Verkäufer teilt schriftlich mit, dass der Käufer diese Waren dem Verkäufer unverzüglich zur Verfügung stellen muss.
10.3 Der Käufer verpflichtet sich, auf erstes Ersuchen des Verkäufers ein Pfandrecht im Sinne von Artikel 3:239 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuchs zugunsten des Verkäufers für Forderungen gegenüber Dritten zu bestellen, die sich aus dem Verkauf der vom Verkäufer gelieferten Waren ergeben.

Garantie
11.1 E.E.H. bürgt für die Tauglichkeit der von ihr ausgeführten Arbeiten bzw. der von ihr gelieferten Sachen mit der Maßgabe, dass E.E.H. bei mangelhaft ausgeführten Arbeiten bzw. bei mangelhaft gelieferten Sachen während eines Zeitraums von 3 Monaten nach Beendigung der Arbeiten bzw. nach Lieferung der mangelhaften Sachen die vereinbarten Arbeiten nachholen und die Sachen nach Ermessen von E.E.H. ersetzen oder reparieren wird.
11.2 Von der Garantie ausgeschlossen sind Mängel, die durch normale Abnutzung, unsachgemäßen oder falschen Gebrauch oder Wartung oder nach einer vom Käufer selbst oder von Dritten ohne Zustimmung von E.E.H. vorgenommenen Änderung oder Reparatur und/oder durch auf Anweisung des Käufers verwendete Materialien oder Arbeitsmethoden entstanden sind.
11.3 Ein Anspruch auf die Garantie besteht nur, wenn der Käufer alle seine Verpflichtungen gegenüber E.E.H. (sowohl finanzielle als auch sonstige) rechtzeitig und vollständig erfüllt hat.
11.4 In dem in Absatz 1 beschriebenen Fall muss der Käufer dafür sorgen, dass E.E.H. die ursprünglich vereinbarten Arbeiten ohne zusätzliche Kosten und/oder Mehrarbeit erneut ausführen kann.
11.5 Wenn der Käufer sich auf eine vom Lieferanten der gelieferten Waren gewährte Garantie berufen kann, gilt diese Garantie zwischen den Parteien unter der Voraussetzung, dass die von E.E.H. gewährte Garantie niemals über den Umfang dieser Garantien hinausgehen kann. Die Garantiebestimmungen gelten unbeschadet der dem Käufer von Rechts wegen zustehenden Rechte und Ansprüche.
11.6 Für die Reparatur oder den Ersatz gelten ebenfalls die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Haftung
12.1 Die Haftung des Verkäufers für Schäden, einschließlich der außervertraglichen Haftung, ist auf einen Betrag in Höhe des doppelten Nettorechnungswerts der verspätet oder mangelhaft gelieferten Ware begrenzt.
12.2 Sollten die in Artikel 13.1 enthaltenen Haftungsbeschränkungen des Verkäufers oder eine Berufung darauf vom Gericht nicht anerkannt werden, ist die Haftung des Verkäufers auf Sach- und Personenschäden des Käufers beschränkt.
12.3 Der Verkäufer haftet in keinem Fall für Betriebsschäden, einschließlich Umsatz- und Gewinneinbußen sowie Schäden am Firmenwert.
12.4 Der Käufer schützt den Verkäufer vor Ansprüchen Dritter in Bezug auf Schäden im Zusammenhang mit den vom Verkäufer gelieferten Waren oder mit dem zwischen dem Käufer und dem Verkäufer geschlossenen Vertrag.
12.5 Unter dem Nettorechnungswert ist der Betrag zu verstehen, der für die nicht oder mangelhaft gelieferten Waren berechnet wird, abzüglich der Verpackungskosten, vor Umsatzsteuer und nach Abzug von Rabatten.
12.6 E.E.H. haftet niemals für die Folgen einer falschen und/oder unsachgemäßen Verwendung der gelieferten Waren. Der Benutzer hat selbst zu prüfen, ob die Produkte für den von ihm beabsichtigten Gebrauch geeignet sind, und ist dafür verantwortlich. Der Verkäufer haftet niemals für Schäden, welcher Art auch immer, die sich aus (telefonischen oder sonstigen) Ratschlägen, Empfehlungen, Berechnungen oder anderen Erklärungen zu Waren ergeben.
12.7 E.E.H. übernimmt keine Haftung für Mängel an Waren, die sie von Lieferanten oder anderweitig bezogen hat. Stattdessen tritt sie alle Ansprüche, die sie diesbezüglich selbst geltend machen kann, an den Kunden ab.

Höhere Gewalt
13.1 Kann der Verkäufer seine Lieferverpflichtungen aus einem Grund, den er nicht zu vertreten hat (höhere Gewalt), nicht erfüllen, so ist der Verkäufer berechtigt, ohne in Verzug zu sein, die Lieferung der Ware bis zum Zeitpunkt der Beendigung der Situation höherer Gewalt aufzuschieben.
13.2 Sollte die höhere Gewalt länger als einen Monat andauern, sind sowohl der Verkäufer als auch der Käufer berechtigt, den Vertrag für den noch nicht erfüllten Teil ohne gerichtliche Intervention einseitig aufzulösen, indem sie die andere Partei davon in Kenntnis setzen.
13.3 Als höhere Gewalt in diesem Sinne gelten auf jeden Fall: Krieg, Revolution, Aufruhr, Brand, Witterungsbedingungen, Überschwemmungen, Transportbeschränkungen, Krankheit, behördliche Maßnahmen, einschließlich Ein- und Ausfuhrmaßnahmen, Missernten, Störungen bei der Lieferung oder Bereitstellung von Rohstoffen, Energie oder Betriebsmitteln, einschließlich der Nichterfüllung durch die Lieferanten des Verkäufers, Streik, defekte oder beschädigte Maschinen sowie jede andere Störung im Betrieb des Verkäufers.
13.4 Als höhere Gewalt gilt ferner jeder Umstand, der sich dem Einfluss des Verkäufers entzieht, unabhängig davon, ob er zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vorhersehbar war, und der die Erfüllung des Vertrages vorübergehend oder dauerhaft verhindert oder erheblich erschwert oder verteuert.
13.5 Die vorstehenden Bestimmungen gelten auch im Falle von Umständen, die dem Personal des Verkäufers zuzurechnen sind.

Auflösung
14.1 Der Verkäufer ist berechtigt, ohne dem Käufer diesbezüglich eine Entschädigung zu schulden, den Vertrag und alle anderen laufenden Verträge zwischen den Parteien ohne gerichtliche Intervention einseitig ganz oder teilweise aufzulösen und die gelieferten Waren zurückzunehmen, wenn: der Käufer mit der Zahlung des Kaufpreises oder eines anderen Betrages, den er dem Verkäufer schuldet, in Verzug ist. er für insolvent erklärt wird oder einen Zahlungsaufschub beantragt.
14.2 Im Falle der Beendigung des Vertrages aus den im vorigen Absatz genannten Gründen wird jede Forderung, die der Verkäufer gegenüber dem Käufer hat, sofort in voller Höhe fällig.
14.3 Im Falle des Konkurses oder der Zahlungseinstellung des Käufers ist der Verkäufer berechtigt, den Vertrag und alle anderen laufenden Verträge zwischen den Parteien für den nicht erfüllten Teil ohne gerichtliche Intervention einseitig aufzulösen, ohne dass dem Käufer diesbezüglich eine Entschädigung zusteht. Artikel 15.2 ist entsprechend anwendbar.
14.4 Die Bestimmungen dieses Artikels berühren nicht das Recht der kündigenden Partei auf vollständigen Ersatz des von ihr erlittenen Schadens. Teilweise allgemeine Verkaufs- und Lieferbedingungen E.E.H.

 

 

 

 

Allgemeine

Verkaufsbedingungen (AGB)

 

Allgemeine Verkaufsbedingungen E.E.H. ug (Haftungsbeschränkt)

  1. Geltungsbereich
  1. Die vorliegenden Allgemeinen Verkaufsbedingungen (AVB) gelten für alle unsere Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden („Käufer“). Die Allgemeinen Verkaufsbedingungen gelten nur, sofern der Käufer Unternehmer (Paragraf 14 BGB), eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen im Sinne von Paragraf 310 Absatz 1 BGB ist.
  1. Unsere Allgemeinen Verkaufsbedingungen gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Käufers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als wir ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt haben. Dieses Zustimmungserfordernis gilt auch dann, wenn der Käufer im Rahmen der Bestellung auf seine AGB verweist und wir den AGB nicht ausdrücklich widersprochen haben.
  1. Diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen gelten für Verträge über den Verkauf und/oder die Lieferung beweglicher Sachen („Ware“). Unberücksichtigt bleibt, ob wir die Ware selbst herstellen oder bei Zulieferern einkaufen (Paragrafen 433, 650 BGB). Die Allgemeinen Verkaufsbedingungen gelten, sofern nicht anderweitig vereinbart, in der zum Zeitpunkt der Bestellung des Käufers gültigen bzw. in der ihm zuletzt in Textform mitgeteilten Fassung als Rahmenvereinbarung auch für gleichartige künftige Verträge, ohne dass wir als Verkäufer wieder auf sie einzelfallbezogen hinweisen müssten (vorsorglich sollten die Allgemeinen Verkaufsbedingungen in jedem Fall der Auftragsbestätigung beigefügt werden).
  1. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Käufer (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) und Angaben in unserer Auftragsbestätigung haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist, vorbehaltlich des Gegenbeweises, ein schriftlicher Vertrag bzw. unsere schriftliche Bestätigung maßgebend.
  1. Rechtserhebliche Erklärungen sowie Anzeigen des Käufers hinsichtlich des Vertrags (z. B. Mängelanzeigen, Fristsetzungen, Rücktritt oder Minderung) sind schriftlich, also in Schrift- und Textform (z. B. Brief, E-Mail, Telefax) abzugeben. Weitergehende gesetzliche Formvorschriften sowie weitere Nachweise (ggf. bei Zweifeln über die Legitimation des Erklärenden) bleiben unberührt.
  1. Sofern Hinweise auf die Geltung gesetzlicher Vorschriften erfolgen, ist zu beachten, dass diesen lediglich eine klarstellende Bedeutung zukommt. Es gelten die gesetzlichen Vorschriften – auch wenn keine entsprechende Klarstellung erfolgt ist – in den Grenzen, in denen sie nicht durch die Allgemeinen Verkaufsbedingungen abgeändert oder ausgeschlossen werden.
  1. Angebot und Vertragsabschluss
  1. Unsere Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Dies gilt auch dann, wenn wir dem Käufer Kataloge, technische Dokumentationen (z. B. Zeichnungen, Pläne, Berechnungen, Kalkulationen, Verweisungen auf DIN-Normen) sowie sonstige Produktbeschreibungen oder Unterlagen (auch in elektronischer Form), überlassen haben. An allen in Zusammenhang mit der Auftragserteilung dem Käufer überlassenen Unterlagen behalten wir uns Eigentums- und Urheberrechte vor. Diese Unterlagen dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden, es sei denn, wir erteilen dazu dem Besteller unsere ausdrückliche schriftliche Zustimmung.
  1. Bei der Bestellung der Ware durch den Käufer handelt es sich um ein unverbindliches Vertragsangebot nach Paragraf 145 BGB. Für den Fall, dass sich aus der Bestellung nichts Anderweitiges ergibt, sind wir berechtigt, dieses Vertragsangebot innerhalb von zwei Wochen nach dessen Zugang bei uns anzunehmen.
  1. Die Annahme des Vertragsangebots von Seiten des Käufers kann entweder schriftlich (z. B. durch eine Auftragsbestätigung) oder durch Auslieferung der Ware an den Käufer erklärt werden. Für den Fall, dass wir als Verkäufer das Angebot des Käufers nicht innerhalb der Frist von Abschnitt II.2. annehmen, sind an den Käufer übermittelte Unterlagen unverzüglich an uns zurückzusenden.

 

  • Preise und Zahlungsvereinbarungen
  1. Sofern im Einzelfall schriftlich nichts Gegenteiliges vereinbart wird, gelten unsere jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses aktuellen Preise ab Lager, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Kosten der Verpackung werden gesondert in Rechnung gestellt. Sofern keine Festpreisabrede getroffen wurde, bleiben angemessene Preisänderungen wegen veränderter Lohn-, Material- und Vertriebskosten für Lieferungen, die 3 Monate oder später nach Vertragsabschluss erfolgen, vorbehalten.
  1. Im Rahmen eines Versendungskaufs hat der Käufer die Transportkosten ab Lager und die Kosten einer ggf. vom Käufer gewünschten Transportversicherung zu tragen. Für den Fall, dass wir nicht die im Einzelfall entstandenen Transportkosten in Rechnung stellen, erheben wir eine Transportkostenpauschale (ausschließlich Transportversicherung) in Höhe von € 14,95. Etwaige Zölle, Gebühren, Steuern und sonstige öffentliche Abgaben hat der Käufer zu tragen.
  1. Die Zahlung des Kaufpreises hat ausschließlich auf das umseitig genannte Konto zu erfolgen. Der Abzug von Skonto ist nur bei schriftlicher besonderer Vereinbarung zulässig.
  1. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist der Kaufpreis fällig und zu zahlen innerhalb von vierzehn Tagen ab Rechnungsstellung und Lieferung bzw. Abnahme der Ware. Wir sind jedoch, auch im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung, jederzeit berechtigt, eine Lieferung ganz oder teilweise nur gegen Vorkasse durchzuführen. Einen entsprechenden Vorbehalt erklären wir spätestens mit der Auftragsbestätigung.
  1. Der Käufer kommt in Verzug, wenn die vorstehende Zahlungsfrist abläuft. Während des Verzugs ist der Kaufpreis zum jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinssatz nach Paragraf 288 Absatz 2 BGB in Höhe von acht Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu verzinsen (siehe Anlage 1). Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens behalten wir uns vor. Gegenüber Kaufleuten bleibt unser Anspruch auf den kaufmännischen Fälligkeitszins nach Paragraf 353 HGB unberührt.

 

  1. Sofern nach Vertragsschluss abzusehen ist, dass unser Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises aufgrund von mangelnder Leistungsfähigkeit von Seiten des Käufers gefährdet ist (z.B. durch Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens), sind wir nach den gesetzlichen Vorschriften zur Leistungsverweigerung und, gegebenenfalls nach Fristsetzung, zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt (§ 321 BGB). Bei Verträgen, bei welchen die Herstellung unvertretbarer Sachen (Einzelanfertigungen) geschuldet ist, können wir sofort einen Rücktritt erklären. Die gesetzlichen Vorschriften über die Entbehrlichkeit einer Fristsetzung bleiben insoweit unberührt.

 

  1. Zurückbehaltungsrechte

Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrechte stehen dem Käufer nur für den Fall zu, dass sein Anspruch rechtskräftig festgestellt oder unbestritten ist, und sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht. Für den Fall, dass Mängel im Rahmen der Lieferung auftreten, bleiben die Gegenrechte des Käufers, insbesondere gemäß IX Absatz 6 Satz 2 dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen, unberührt.

  1. Lieferfrist und Lieferverzug

 

  1. Die Lieferfrist wird individuell vereinbart bzw. von uns bei Annahme der Bestellung angegeben. Sofern dies nicht der Fall ist, beträgt die Lieferfrist ca. 1 Wochen ab Vertragsschluss.

 

  1. Für den Fall, dass wir vertraglich vereinbarte Lieferfristen aus Gründen, die wir nicht zu vertreten haben, nicht einhalten können, haben wir den Käufer über diesen Umstand unverzüglich zu informieren und parallel die voraussichtliche bzw. neue Lieferfrist mitzuteilen. Sofern eine verspätete Lieferung aufgrund von Nichtverfügbarkeit der Leistung auch innerhalb der neu bekanntgegebenen Lieferfrist nicht erfolgen kann, sind wir berechtigt, ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten; eine bereits erbrachte Gegenleistung des Käufers (in Form der Kaufpreiszahlung) haben wir unverzüglich zu erstatten. Die Nichtverfügbarkeit der Leistung ist beispielsweise dann gegeben, wenn eine nicht rechtzeitige Selbstbelieferung durch unseren Zulieferer stattgefunden hat, wenn wir ein kongruentes Deckungsgeschäft abgeschlossen haben, wenn sonstige Störungen in der Lieferkette (beispielsweise aufgrund von höherer Gewalt) gegeben sind oder wenn wir im Einzelfall zur Beschaffung nicht verpflichtet sind.

 

  1. Ob ein Lieferverzug von uns als Verkäufer gegeben ist, bestimmt sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Voraussetzung für einen Lieferverzug von uns als Verkäufer ist jedoch eine Mahnung von Seiten des Käufers . Für den Fall, dass ein Lieferverzug gegeben ist, kann der Käufer den pauschalierten Ersatz seines Verzugsschadens geltend machen. Die Schadenspauschale beträgt für jede vollendete Kalenderwoche des Verzugs 0,5% des Nettopreises (Lieferwert), insgesamt jedoch höchstens 5% des Lieferwerts der verspätet gelieferten Ware. Wir behalten uns einen entsprechenden Nachweis vor, dass dem Käufer kein Schaden oder lediglich ein geringerer Schaden als die vorstehende Pauschale entstanden ist.
  1. Die Rechte des Käufers gemäß X. dieser Allgemeinen Verkaufsbedingungen und unsere gesetzlich normierten Rechte, insbesondere im Falle eines Ausschlusses der Leistungspflicht (z. B. aufgrund Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit der Leistung und/oder Nacherfüllung), bleiben unberührt.
  1. Lieferung, Gefahrübergang, Abnahme, Annahmeverzug
  1. Die Lieferung erfolgt ab Lager. Bei dem Lager handelt es sich auch um den Erfüllungsort für die Lieferung sowie um den Ort für eine etwaige Nacherfüllung. Für den Fall, dass der Käufer die Ware an einen anderen Bestimmungsort versandt haben möchte (Versendungskauf), hat er die Kosten für die Versendung zu tragen. Für den Fall, dass vertraglich nichts vereinbart wurde, können wir selbst über die Art des Versands (Verpackung, Versandweg, Transportunternehmen) bestimmen.
  1. Mit der Übergabe der Ware an Käufer geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung auf den Käufer über. Im Rahmen eines Versendungskaufs geht die Gefahr des zufälligen Untergangs der Ware, der zufälligen Verschlechterung der Ware sowie die Verzögerungsgefahr bereits mit Auslieferung der Ware an den Spediteur oder den Frachtführer über. Für den Fall der vertraglichen Vereinbarung einer Abnahme der Ware ist diese für den Gefahrübergang maßgeblich. Weitergehende gesetzliche Vorschriften des Werkvertragsrechts bleiben unberührt. Der Übergabe bzw. der Abnahme der Ware steht es gleich, wenn der Käufer im Verzug der Annahme ist.
  1. Für den Fall, dass sich der Käufer in Annahmeverzug befindet oder sich unsere Lieferung aus anderen, vom Käufer zu vertretenden Gründen verzögert, haben wir gegen den Kläger einen Anspruch auf Ersatz des entstandenen Schadens einschließlich der Mehraufwendungen (z. B. Lagerkosten). Sofern dies der Fall ist, stellen dem Käufer wir eine pauschale Entschädigung i . H. € 1 EUR pro Kalendertag (Beginn mit der Lieferfrist bzw. sofern keine Lieferfrist bestimmt ist,  mit der Mitteilung der Versandbereitschaft der Ware) in Rechnung. Gesetzliche Ansprüche unsererseits (Ersatz von Mehraufwendungen, angemessene Entschädigung, Kündigung) sowie der Nachweis eines höheren Schadens bleiben unberührt.
  1. Der Nachweis eines höheren Schadens und unsere gesetzlichen Ansprüche (insbesondere Ersatz von Mehraufwendungen, angemessene Entschädigung, Kündigung) bleiben unberührt; die Pauschale ist aber auf weitergehende Geldansprüche anzurechnen. Dem Käufer bleibt jedoch der Nachweis vorbehalten, dass uns überhaupt kein oder nur ein wesentlich geringerer Schaden als vorstehende Pauschale entstanden ist.
  • Eigentumsvorbehalt
  1. Wir behalten uns das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Bezahlung aller unserer gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus dem Kaufvertrag und einer laufenden Geschäftsbeziehung (gesicherte Forderungen) vor.
  1. Bevor nicht eine vollständige Bezahlung der gesicherten Forderungen erfolgt ist, dürfen die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Waren weder an Dritte verpfändet, noch zur Sicherheit übereignet werden. Der Käufer hat uns unverzüglich für den Fall, dass ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt oder soweit Zugriffe Dritter (z. B. Pfändungen) auf die uns gehörenden Waren erfolgen, schriftlich zu benachrichtigen. Soweit der Dritte nicht in der Lage ist, uns die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten einer Klage gemäß Paragraf 771 ZPO zu erstatten, haftet der Besteller für den uns entstandenen Ausfall.
  1. Für den Fall eines vertragswidrigen Verhalten des Käufers, insbesondere bei Nichtzahlung des fälligen Kaufpreises, sind wir berechtigt, nach den gesetzlichen Vorschriften vom Vertrag zurückzutreten oder/und die Ware auf Grund des Eigentumsvorbehalts heraus zu verlangen. Im Herausgabeverlangen ist nicht zugleich eine Rücktrittserklärung enthalten; vielmehr sind wir berechtigt, lediglich die Ware heraus zu verlangen und uns den Rücktritt vorzubehalten. Für den Fall, dass der Käufer den fälligen Kaufpreis nicht bezahlt, müssen wir dem Käufer vor Geltendmachung dieser Rechte erfolglos eine angemessene Frist zur Zahlung gesetzt haben. Dies gilt nur, sofern eine derartige Fristsetzung nach den gesetzlichen Vorschriften nicht entbehrlich ist.
  1. Der Käufer ist bis auf Widerruf gemäß VII. 4. Lit. c befugt, die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Waren im ordnungsgemäßen Geschäftsgang weiter zu veräußern und/oder zu verarbeiten. Für diesen Fall gelten die nachfolgenden Bestimmungen ergänzend:
  1. Die durch Verbindung, Vermischung oder Verarbeitung entstehenden Erzeugnisse unserer Waren unterliegen dem Eigentumsvorbehalt zu deren vollem Wert, wobei wir als Hersteller gelten. Für den Fall, dass bei einer Verbindung, Vermischung oder Verarbeitung mit den Waren Dritter deren Eigentumsrecht bestehen bleibt, erwerben wir Miteigentum im Verhältnis der Rechnungswerte der verbundenen, vermischten oder verarbeiteten Waren. Im Übrigen gilt für das entstehende Erzeugnis das Gleiche wie für die unter Eigentumsvorbehalt gelieferte Ware. Der Käufer tritt auch zu Sicherungszwecken solche Forderungen an uns ab, die ihm durch die Verbindung der Vorbehaltsware mit einem Grundstück gegen einen Dritten erwachsen. Für diesen Fall nehmen wir die Abtretung an.
  1. Der Käufer tritt uns bereits zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt bzw. in Höhe unseres etwaigen Miteigentumsanteils gemäß VII. 4. Lit. a zu Sicherungszwecken die aus dem Weiterverkauf der Ware oder des Erzeugnisses entstehenden Forderungen gegen Dritte in Höhe des mit uns vereinbarten Faktura-Endbetrages (einschließlich Mehrwertsteuer) ab. Die Abtretung nehmen wir an. Die gemäß VII. 2. aufgeführten Pflichten des Käufers gelten auch in Ansehung der abgetretenen Forderungen.
  1. Der Käufer bleibt neben uns zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Solange der Käufer seinen Zahlungsverpflichtungen uns gegenüber nachkommt, kein Mangel der Leistungsfähigkeit des Käufers vorliegt und wir den Eigentumsvorbehalt nicht durch Ausübung eines Rechts gemäß VII. 3. geltend machen, verpflichten wir uns, die Forderung nicht einzuziehen. Sofern wir die Ausübung eines Rechts gemäß VII. 3. geltend machen, können wir vom Käufer die Bekanntmachung der abgetretenen Forderungen und deren Schuldner verlangen, sowie dass der Käufer alle zum Einzug erforderlichen Angaben macht, die dazugehörigen Unterlagen aushändigt und den Schuldnern (Dritten) die Abtretung mitteilt. Darüber hinaus sind wir berechtigt, die Weiterveräußerungsbefugnis des Käufers sowie dessen Befugnis zur Verarbeitung der unter Eigentumsvorbehalt stehenden Waren zu widerrufen
  1. Für den Fall, dass der realisierbare Wert der Sicherheiten unsere Forderungen um mehr als 10% übersteigt, geben wir auf Verlangen des Käufers Sicherheiten nach unserer Wahl frei.
  1. Der Besteller ist verpflichtet, solange das Eigentum noch nicht auf ihn übergegangen ist, die Kaufsache pfleglich zu behandeln. Insbesondere ist er verpflichtet, diese auf eigene Kosten gegen Diebstahl-, Feuer- und Wasserschäden ausreichend zum Neuwert zu versichern (Hinweis: nur zulässig bei Verkauf hochwertiger Güter). Müssen Wartungs- und Inspektionsarbeiten durchgeführt werden, hat der Besteller diese auf eigene Kosten rechtzeitig auszuführen.
  2. Mangelansprüche des Käufers
  1. Für die Rechte des Käufers bei Sach- und Rechtsmängeln (einschließlich Falsch- und Minderlieferung sowie unsachgemäßer Montage/Installation oder mangelhafter Anleitungen) gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Hiervon unberührt bleiben die gesetzlichen Bestimmungen über den Verbrauchsgüterkauf (Paragrafen 474 ff. BGB) und die Rechte des Käufers aus gesondert abgegebenen Garantien, insbesondere von Seiten des Herstellers.
  1. Vereinbarungen, welche wir hinsichtlich der Beschaffenheit und die vorausgesetzte Verwendung der Ware (umfasst sind auch Zubehör und Anleitungen) mit Käufern getroffen haben, bilden regelmäßig die Grundlage unserer Mängelhaftung im Rahmen der Gewährleistung. Eine Beschaffenheitsvereinbarung umfasst alle Produktbeschreibungen sowie Herstellerangaben, die Gegenstand des einzelnen Vertrages sind oder von uns (insbesondere in Katalogen oder auf unserer Internet-Homepage) zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses öffentlich bekannt gemacht waren. Für den Fall, dass keine Beschaffenheit vereinbart wurde, ist nach der Vorschrift des Paragraf 434 Absatz 3 BGB zu beurteilen, ob ein Mangel gegeben ist. Vor diesem Hintergrund ist zu beachten, dass öffentlich getätigte Äußerungen des Herstellers im Rahmen von Werbung oder auf dem Etikett der Ware den Äußerungen sonstiger Dritter vorgehen.
  1. Für Waren mit digitalen Elementen oder sonstigen digitalen Inhalten ist zu beachten, dass wir nur verpflichtet sind, eine Bereitstellung sowie eine Aktualisierung der digitalen Inhalte vorzunehmen, soweit sich dies ausdrücklich aus einer Beschaffenheitsvereinbarung gemäß IX.2. ergibt. Wir übernehmen keine Haftung für öffentliche Äußerungen des Herstellers und sonstiger Dritter.
  1. Für Mängel, die der Käufer gemäß Paragraf 442 BGB bei Vertragsschluss kennt oder grob fahrlässig nicht kennt, haften wir nicht.
  1. Mängelansprüche des Käufers bestehen nur, soweit der Käufer seinen gesetzlichen Untersuchungs- und Anzeigepflichten (Paragrafen 377, 381 HGB) nachgekommen ist. Sofern es sich bei der Ware um Baustoffe oder um andere, zum Einbau oder sonstigen zur Weiterverarbeitung bestimmten Waren handelt, ist eine Untersuchung unmittelbar vor der Verarbeitung vorzunehmen. Eine schriftliche Anzeige an uns hat unverzüglich zu erfolgen, sofern sich im Rahmen der Lieferung, der Untersuchung oder zu einem späteren Zeitpunkt ein Mangel zeigt. Schriftlich anzuzeigen sind offensichtliche Mängel innerhalb von [ ] Arbeitstagen ab Lieferung und nicht erkennbare Mängel innerhalb der gleichen Frist ab Feststellung der Mängel. Für den Fall, dass der Käufer seine Verpflichtung zur ordnungsgemäßen Untersuchung und/oder Mängelzeige versäumt oder nicht wahrnimmt, ist eine Haftung unsererseits für den nicht bzw. nicht rechtzeitig oder nicht ordnungsgemäß angezeigten Mangel nach den gesetzlichen Vorschriften ausgeschlossen. Sofern die Ware zum Einbau, zur Anbringung oder zur Installation bestimmt war, gilt dies auch dann, wenn der Mangel infolge der Nichteinhaltung bzw. Verletzung einer dieser Pflichten erst nach der entsprechenden Verarbeitung offenkundig wurde. Für diesen Fall stehen dem Käufer keine Ansprüche auf Ersatz der “Ein- und Ausbaukosten” zu.
  1. Sofern die gelieferte Ware mangelhaft sein sollte, steht uns als Verkäufer ein Wahlrecht zu, ob wir eine Nacherfüllung durch Beseitigung des Mangels (Nachbesserung) oder durch Lieferung einer mangelfreien Sache (Nachlieferung) erbringen. Für den Fall, dass die von uns gewählte Art der Nacherfüllung für den Käufer im Einzelfall unzumutbar ist, kann er sie verweigern. Es bleibt uns jedoch vorbehalten, die Nacherfüllung unter den gesetzlichen Voraussetzungen zu verweigern. Zudem sind wir berechtigt, die von uns zu erbringende Nacherfüllung davon abhängig zu machen, dass der Käufer den fälligen Kaufpreis bezahlt. Dem Käufer steht jedoch das Recht zu, einen im Verhältnis zum Mangel angemessenen Teil des Kaufpreises zurückzubehalten.
  1. Für die zu leistende Nacherfüllung hat der Käufer uns die notwendige Zeit und Gelegenheit einzuräumen. Insbesondere hat der Käufer uns die Sache, für welche er einen Mangel geltend gemacht hat, zu Prüfungszwecken zu übergeben. Für den Fall, dass wir eine Nachlieferung einer mangelfreien Sache durchführen, hat der Käufer uns die mangelhafte Sache nach den gesetzlichen Vorschriften zurückzugeben. Einen Rückgabeanspruch steht dem Käufer jedoch nicht zu.
  1. Sofern wir uns vertraglich nicht dazu verpflichtet haben, umfasst die Nacherfüllung weder den Ausbau, die Entfernung oder Desinstallation der mangelhaften Sache noch den Einbau, die Anbringung oder die Installation einer mangelfreien Sache. Hiervon unberührt bleiben Ansprüche des Käufers auf Ersatz der “Ein- und Ausbaukosten”.
  1. Die Aufwendungen, welche zu Prüfungszwecken und zur Nacherfüllung notwendig sind (Transport-, Arbeits-, und Materialkosten sowie ggf. Aus- und Einbaukosten), erstatten wir nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften sowie diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen für den Fall, dass ein Mangel vorliegt. Wir können jedoch vom Käufer aufgrund eines unberechtigten Mangelbeseitigungsverlangens entstandenen Kosten für den Fall erstattet verlangen, dass der Käufer wusste oder hätte erkennen können, dass tatsächlich kein Mangel vorliegt.
  1. Der Käufer hat das Recht, den Mangel selbst zu beseitigen und den Ersatz der hierzu objektiv erforderlichen Aufwendungen zu verlangen, wenn ein dringender Fall vorliegt (z. B. bei Gefahr in Bezug auf die Betriebssicherheit oder zur Abwehr unverhältnismäßiger Schäden). Der Käufer hat uns im Falle einer Selbstvornahme unverzüglich zu informieren. Für den Fall, dass wir berechtigt wären, eine Nacherfüllung nach den gesetzlichen Vorschriften zu verweigern, hat der Käufer kein Recht zur Selbstvornahme.
  1. Der Käufer kann nach den gesetzlichen Vorschriften vom Kaufvertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern, wenn eine vom Käufer für die Nacherfüllung zu setzende Frist erfolglos abgelaufen ist oder nach den gesetzlichen Vorschriften entbehrlich ist. Für den Fall eines nicht erheblichen Mangels steht dem Käufer jedoch kein Rücktrittsrecht zu.
  1. Ansprüche des Käufers auf Aufwendungsersatz gemäß Paragraf 445a Absatz 1 BGB sind ausgeschlossen, es sei denn, dass es sich bei dem letzten Vertrag in der Lieferkette um einen Verbrauchsgüterkauf (Paragrafen 478, 474 BGB) oder um einen Verbrauchervertrag über die Bereitstellung digitaler Produkte (Paragrafen 445c Satz 2, 327 Absatz 5, 327u BGB) handelt.
  1. Schadensersatzansprüche oder Ansprüche auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen des Käufers (Paragraf 284 BGB) bestehen auch bei Vorliegen eines Mangels lediglich nach Maßgabe von X. und XI.
  1. Verjährung

 

  1. Die Allgemeine Verjährungsfrist für Ansprüche, welche aus Sach- oder Rechtsmängeln resultieren, beträgt abweichend von Paragraf 438 Absatz 1 Nr. 3 BGB ein Jahr ab Ablieferung. Für den Fall, dass eine Abnahme vertraglich vereinbart wurde, beginnt die Verjährung mit Abnahme.
  1. Die Verjährungsfrist beträgt gemäß der gesetzlichen Regelung 5 Jahre ab Ablieferung (Paragrafen 438 Absatz 1 Nr. 2 BGB) für den Fall, dass es sich bei der Ware um ein Bauwerk oder eine Sache, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden ist und dessen Mangelhaftigkeit verursacht hat (Baustoff). Dies gilt vorbehaltlich der weiteren gesetzlichen Sonderregelungen zur Verjährung (insbesondere Paragraf 438 Absatz 1 Nr. 1, Absatz 3, Paragrafen 444, 445b BGB).
  1. Die vorstehenden Verjährungsfristen des Kaufrechts finden auch für vertragliche und außervertragliche Schadensersatzansprüche des Käufers Anwendung, die auf einem Mangel der Ware beruhen, es sei denn, dass die Anwendung der regelmäßigen gesetzlichen Verjährung gemäß der Paragrafen 195, 199 BGB im Einzelfall zu einer kürzeren Verjährung führen würde. Schadensersatzansprüche des Käufers gemäß XI.1 und XI.2 Lit. a) sowie solche nach dem Produkthaftungsgesetz verjähren ausschließlich nach den gesetzlichen Verjährungsfristen.

 

  1. Sonstige Haftung

 

  1. Wir als Verkäufer haften, soweit sich aus diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen, einschließlich der nachfolgenden Bestimmungen, nichts anderes ergibt, bei Verletzungen von vertraglichen und außervertraglichen Pflichten nach den gesetzlichen Maßgaben.
  1. Im Rahmen der Verschuldenshaftung haften wir, dahinstehend aus welchem Rechtsgrund, auf Schadensersatz, lediglich im Falle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Im Falle von einfacher Fahrlässigkeit haften wir, vorbehaltlich gesetzlicher Haftungsbeschränkungen (z. B. Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten; unerhebliche Pflichtverletzung), nur:
  1. für Schäden, die aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, resultieren
  1. für Schäden, die aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflichten an, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner vertraut und auch vertrauen darf) resultieren. Unsere Haftung ist für diesen Fall jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens limitiert.
  1. Die sich gemäß XI.2 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten auch gegenüber Dritten sowie bei Pflichtverletzungen durch Personen, deren Verschulden wir nach gesetzlichen Vorschriften zu vertreten haben. Soweit ein Mangel arglistig verschwiegen und eine Garantie für die Beschaffenheit der Ware übernommen wurde, finden die Haftungsbeschränkungen keine Geltung. Dies gilt ebenfalls für Ansprüche des Käufers nach dem Produkthaftungsgesetz.
  1. Der Käufer kann wegen einer Pflichtverletzung, die nicht aus einem Mangel resultiert, nur für den Fall, dass wir als Verkäufer die Pflichtverletzung zu vertreten haben, zurücktreten oder kündigen.
  1. Ein Kündigungsrecht des Käufers (insbesondere gemäß Paragrafen 650, 648 BGB) wird ausgeschlossen. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen.

 

 

  • Rechtswahl und Gerichtsstand

 

  1. Für diese Allgemeinen Verkaufsbedingungen und die Vertragsbeziehung zwischen uns als Verkäufer und dem Käufer gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss internationalen Einheitsrechts, insbesondere des UN-Kaufrechts.
  1. Handelt es sich bei dem Käufer um einen Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist unser Geschäftssitz in Gronau NRW ausschließlicher, und auch internationaler Gerichtsstand, für alle sich aus dem Vertragsverhältnis unmittelbar oder mittelbar ergebenden Streitigkeiten. Gleiches gilt, wenn der Käufer Unternehmer im Sinne von Paragraf 14 BGB ist.
  1. Zur Erhebung einer Klage am Erfüllungsort der Lieferverpflichtung gemäß diesen Allgemeinen Verkaufsbedingungen bzw. einer vorrangigen Individualabrede oder am allgemeinen Gerichtsstand des Käufers sind wir darüber hinaus berechtigt. Hiervon unberührt bleiben vorrangige gesetzliche Vorschriften (ausschließliche Gerichtsstände).
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